Historische Momente und kontinuierliches Knowhow - 

 DER HANDABDRUCK VON FINNVOX. 

DIE GESCHICHTE VON FINNVOX

"Der Geburtsort des finnischen Rocks”, „Mutter allen Sounds”, „Das legendärste Studio Finnlands”, „Die Abbey Road von Finnland ... ” 

 

Ein geliebtes Studio hat viele Spitznamen - und das aus gutem Grund.

Seit Finnvox 1965 mit 4 Spuren und einem Aufnahmeraum ins Geschäft einstieg, hat es eine besondere Stellung in der finnischen Musikindustrie.

„Finnvox zu erschaffen war von Anfang an ein ehrgeiziges Projekt“, sagt Erkki Ertesuo, einer der Gründer. „Wir wollten unbedingt etwas hochwertiges erschaffen. Die Planung dauerte sehr lange und wir leisteten sorgfältige Arbeit.“

„Schwimmende“ Fußböden gab es zu der Zeit noch nicht und sind heutzutage Standard in jedem großen Musikstudio der Welt.

Merkwürdigerweise wurde die erste Mehrspur- Maschine in Plattenindustrie-Kreisen belächelt.

„Unsere brandneue Studer 4-Spur-Maschine war damals eine richtige Lachnummer“, erinnert sich Ertesuo.

„In etwa nach dem Motto 'Niemand wird das Ding je benutzen, also erspart euch weitere Verluste und werdet das Teil wieder los.“ -

 

Natürlich dauerte es nicht lange bis sich „das Ding“ als durchaus sinnvolle Investition herausstellte . . .

Markus Berg, Kurt Juuranto und Kai Juuranto, die Gründer der Finnvox Studios.

Ein hauseigens maßgeschneidertes Mischpult in den 60er Jahren.

Seit seiner Gründung ist Finnvox ein Vorreiter für die beste und neueste Technik in der Musikproduktion.

Aber die wichtigste Idee, die Ertesuo und sein Team umsetzten konnten, betraf die Akustik:

„Der Raum muss klingen. Dann nimmt man diesen Klang mit dem besten zur Verfügung stehenden Equipment auf. Im Lauf der Zeit halten wir die Technik auf dem neuesten Stand, aber der Raum und sein Klang bleiben unverändert. Das ist die Seele des Studios.“

Und was ist mit der Musik? Nun, schwer zu sagen, wo man anfangen soll . . . Wir können aber mit Stolz behaupten, dass zu unseren Kunden so gut wie jede bedeutende finnische Künstlerin und Künstler und jede finnische Band der letzten vier Jahrzehnte zählt.

Klingt das überheblich? Über die Jahre hinweg entstanden hier hunderte Hits (ja, wir hängen die Gold- und Platinauszeichnungen an unsere Wände).

Aber vor allem zeichnen sich viele dieser Produktionen dadurch aus, dass sie über den kommerziellen Erfolg hinaus Teil des öffentlichen Bewusstseins wurden.

Das zeichnet den wahren Erfolg von Musik aus und darauf sind wir sehr stolz.

Rauli Badding Somerjoki beim Aufnehmen.

Der Schneideraum für die Schallplatten befand sich in den Anfangsjahren im Nachbargebäude. Vor dort wurde er in den späten 80er Jahren in das Studiogebäude verlegt, wo nun Studio H ist.

Auf dem Foto sieht man eine alte Größe des Plattenschneidens, Pertti „Pepe“ Hohtio, der seinen Nachfolger Mika Jussila unter seine Fittiche nahm und der später ein erfolgreicher Mastering-Ingenieur wurde. Pepe überließ es dem unerfahrenen Mika, die Schallplatten alleine zu schneiden, während er daheim auf seiner Baustelle arbeitete.

Die Matrizen zum Pressen von Schallplatten wurden im Nachbargebäude hergestellt.

Das Presswerk stellte seinen Betrieb in den frühen 90er Jahren ein. Für diesen Bereich war Matti Ilmonen verantwortlich.

Pertti „Pepe“ Hohtio an seinem Arbeitsplatz.

Matti Ilmonen war der Leiter der Matrizenherstellung.

Das Presswerk befand sich dort, wo nun Studio F ist.

1993 wurde es geschlossen.

Der erfolgreiche Leiter des Presswerkes, die Legende Yrjö Salonen, genießt nun seinen wohlverdienten Ruhestand als einer der beliebtesten Mitarbeiter von Finnvox.

Das Kopieren von Kassetten erfolgte im Erdgeschoss unter der Leitung von Irma Kulmala.

Die eigentlichen Masterkopien, die für die Vervielfältigung benötigt wurden, wurden im Plattenschneideraum im ersten Stock hergestellt, dort wo nun Studio H ist.

Wo heute Studio F ist, befand sich früher das Presswerk.

Irma Kulmala, Leiterin der Kassettenvervielfältigung.

Einer für alle und alle für einen . . . Haarschnitt?

Eines der Schwergewichte der finnischen Popmusik war die Progressive Rock Band Wigwam, die häufig zu Gast bei Finnvox war.

 

Diese Momentaufnahme zeigt ein Interview, das Anfang der 70er Jahre neben Studio A stattfand.

Der frisch gekürte Studiomanager Risto Hemmi in Studio C - irgendwann in den späten 70er oder frühen 80er Jahren.

Nachdem er Finnvox wieder an die Sitze der Tonstudios Finnlands gebracht hatte, freute sich der junge Ingenieur darüber, sein Aufnahme- und Mixingtalent in der erneuerten Regie von Studio C unter Beweis stellen zu können

Interviewsession der Band Wigwam bei Finnvox in den frühen 70ern.

Der neu ernannte Studiomanager Risto Hemmi im Studio C irgendwann in den späten 70er Jahren

Ende der 80er Jahre wurde klar, dass ein eigener Raum zum Mastern von CDs benötigt wurde.

Studio D wurde dort gebaut, wo sich der ursprünglich viel größere Aufnahmeraum von Studio A befand.

Das Bild zeigt den Toningenieur Markku Törrönen beim Testen der neuen digitalen Editing-Konsole.

Die Producerlegende TT Oksala wurde in den 80ern berühmt. Er verbrachte praktisch jede Nacht bis zum Morgengrauen mit Mischen im Studio C.

Am Morgen übernahmen dann die Mixing- Ingenieure von Finnvox.

Später „erbte“ Mikko Karmila das Studio von ihm.

Er hingegen weigert sich Finnvoxmitarbeiter ins Studio zu lassen, da er lieber nach der Abenddämmerung arbeitet.

Toningenieur Markku Törrönen beim Testen der neuen digitalen Editing-Konsole.

TT-Oksala in Studio C in den 80ern.

Das neue Studio A wurde hauptsächlich für Dan Tigerstedt umgebaut, da Finnvox ihn immer als angesehensten Mixing-Ingenieur Finnlands betrachtete.

Danu war ebenfalls dafür bekannt, lange zu arbeiten. Er verbrachte unzählige Nächte bei Finnvox.

Der Aufnahme-Ingenieur Juha Laakso war ein wesentlicher Bestandteil in den 90er Jahren als die Studiotechnik rasant computerisiert wurde.

Juhas Ruf als Macintosh Experte, gepaart mit seinem freundlichen und geduldigen Wesen, wurde von seinen Kollegen hoch geschätzt und respektiert.

Der berühmte Spruch „Nun, was ist denn diesmal kaputt?“, begleitet vom vertrauten Klappern seiner Klocks, war oft zu hören, als Juha in Jeans-Weste und mit einer

Dan Tigerstedt A-Studiossa.

Pedro Hietanen ja äänittäjä Juha Laakso B-Studiossa 90-luvulla.

FINNVOXIN TEKNISIÄ VIRSTANPYLVÄITÄ

1965

Erster Gebäudeteil. Studio A mit 4 Spuren, Schallplattenschnitt und Matrizenherstellung.

1966

Inbetriebnahme des Schallplattenpresswerks.

1967

Gebäudeerweiterung um Studio B und C.

1969

8-Spur-Bandmaschinen, Dolby A Rauschunterdrückung.

1974

Kassettenmastering und -vervielfältigung.

1975

16-Spur Maschine, neue Bedienkonsolen.

1980

Neue Studio C wird gebaut.

1982

24-Spur Maschinen.

1984

Computergesteuerte Mischautomation.

1987

CD Mastering, Dolby SR Rauschunterdrückung.

1988

Neues Schallplattenschnitt- und Kassetten-Mastering-Studio. Erste SSL Konsole in Studio C. Bau Studio D.

1990

Umbau Studio A. Regie von Studio B renoviert. SSLPulte in Studio A und B.

1992

Umbau Aufnahmeraum Studio B.

1993

SonicSolutions CD Mastering System. Bau Studio E.

1994

Zweites Sonic Solutions System.

1995

Digitales Aufnahmesystem Pro Tools III in Studio A,B und C installiert.

1997

Umbau des ehemaliges Presswerk zu Studio F. Vierte SSL Konsole, viertes Pro Tools System. 5.1 fähig.

1998

Upgrade aller 4 Systeme auf Pro Tools 24.

1999

Fertigstellung des neuen 5.1-fähigen Mastering-Studio G.

2002

Upgrade auf Pro Tools HD. Bau Mastering-Studio Hmit drittem Sonic Solutions High Density Masteringsystem.

2004

5.1 Abhörsystem in Studio C und D.

2005

Studio B bekommt neue Solid State Logic AWS 900Konsole, Neve 1081 Vorverstärker, Aviom Kopfhörer-Monitor-System und Genelec 5.1 Abhöre. Neue isolierte Aufnahmekabine wird hinzugefügt und der Yamaha Konzert flügel restauriert.

2006

Studio A bekommt Digidesign ICON D- commandKonsole und 5.1 Abhöre mit neuen digitalen Genelec Lautsprechern der 8200 Serie. Bau von Studio E für Gesangs- und Overdubaufnahmen.

2008

Renovierung Studio F. Vergrößerung desAufnahmeraums und Hinzufügen von Gesangskabine. Alte SSL Konsole wird durch ICON Controller und neue Vorverstärkern ersetzt (NEVE, API, Portico...). Flur mit Küche und Badezimmer renoviert.

2010

Fertigstellung des neuen Filmtonstudios Cinepost. Regie auf Surround Sound ausgelegt und Kinoumgebung nachempfunden. Studio G renoviert.

2011

Studio E renoviert und auf 5.1 Surround- Abhöre und Video erweitert. Cinepost erhält Euphonix (Avid) System mit 5-MC Controller. VoxBox Client Software zum Versenden von Dateien per Internet ersetzt veraltetes Digidelivery System.

2012

Renovierung Studio C und Akustik in Studio A.

2013

Komplettsanierung Studio D. Neue Hi- Tech Kaffeemaschine sorgt in der Cafeteria für Verwirrung.

2014

Upgrade aller DAWs auf Pro Tools HDX. Cinepost bekommt Equipment für Außenaufnahmen. Verteilung des Finnvox DDP- Master-Players an Kunden beginnt.

2015

Komplettsanierung der Regie von Studio B.

2016

Renovierung von Studio H.

2017

Die Cinepost bekommt ein Dolby Atmos konformes 7.1.2 Surround-Monitoring-System, das die Cinepost auch zu einem Dolby Atmos Premix-Studio macht. Studio I wurde renoviert, um als Mastering- und Postproduktionsstudio zu dienen.

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